Plädoyer zur “Freien Meinungsäußerung”.

Liebe Besucher der Internetseite
„Rund um Priesterath-Stolzenberg“.

Ich habe lange mit mir gerungen, und sehe keinen anderen Weg meine eigene Einstellung zur freien Meinungsäußerung darzulegen.

Was ist geschehen, in einem vergangenen Bericht auf der Internetpräsentation der Dorfgemeinschaft Priesterath-Stolzenberg wurde folgender Text veröffentlicht.

Die Priesterather haben ein neues Konzept aufgestellt, um die Dorfgemeinschaft zukunftssicher zu machen und sich dabei nicht dem immer steigenden Preisdiktat von Eventteilhabern zu unterwerfen. Wir werden unser Fest feiern, und das noch viele Jahre.
Wir wollen noch eine traditionelle Vereinigung bleiben, ohne immensen Beitragserhöhungen und Türsammlungen. Wir haben ein Konzept entwickelt, was für uns zukunftsweisend ist. Und so es dann greift, uns den Fortbestand sichert.

Anscheinend wurde der auf Priesterath-Stolzenberg bezogene Text missverstanden oder falsch interpretiert und man verlangte den Text, der mittlerweile nicht mehr aktuell, sondern lediglich als downloadbare Datei auf der Internetseite vorhanden ist, ersatzlos zu canceln.

Ich bin gerne bereit, sollte etwas, nicht den Tatsachen entsprechend veröffentlicht sein, dieses zu streichen. Jedoch bin ich nicht gewillt mich dem von außen ausgeübten fast erpresserischen Druck zu unterwerfen und einen in keiner Weise diskriminierenden Text zurück zu nehmen.

Da ich sogar persönlich wegen dieser Textpassage angegriffen wurde erkläre ich, dass der Text auf Anregung des Vorstandes der Dorfgemeinschaft erstellt wurde, ihm zur Genehmigung vorgelegen hat und zur Veröffentlichung freigegeben wurde.

Sollten von irgendeiner Seite dennoch Bedenken gegen diesen Text bestehen bitte ich um eine schriftliche Mitteilung.

Ich, Erwin Cremer, für mich persönlich meine Herren (ich denke die Angesprochenen wissen schon wen ich meine), stelle meinen Posten als stellvertretender Geschäftsführer zur Verfügung um den von Ihnen beschriebenen Schaden von der Dorfgemeinschaft fernzuhalten.

Ich kann es nicht mit meinen Gewissen und mit meiner Einstellung zur „freien Meinungsäußerung“ einem im § 5 des Grundgesetzes verankerten Grundrecht vereinbaren, mich einem solchen Druck zu beugen.

In diesem Artikel wurde weder gegen den Schutz der Jugend noch gegen das Recht der persönlichen Ehre verstoßen.

Was kommt, wenn wir diesem Druck nachgeben?

Geben wir den Forderungen nach, verlieren wir unsere Eigenständigkeit, unsere persönliche Integrität.

Auch wir Priesterather – Stolzenberger haben ein an Ethik und Recht ausgerichtetes Wertesystem, mit dem wir unser eigenes Handeln begründen. Ich für mich zumindest, lebe in dem Bewusstsein das meine persönliche Maßstäbe, Wertvorstellungen und Überzeugungen sich in meinem Verhalten ausdrücken. In meinem  Rechtsgefühl bleibe ich mir treu und ich wünsche mir, dass es bei den Verantwortlichen der Dorfgemeinschaft ebenfalls so ist.

Geben wir einmal dem Druck von außen bzw. Dritten hin, wie soll es dann in der Zukunft aussehen?

Können wir noch eigenbestimmt handeln? Oder ist unsere Meinung nichts mehr wert. Lassen wir es nicht so weit kommen das andere über unser handeln und unser tun bestimmen und richten.

Wir werden weiterhin berichten, was Rund um Priesterath-Stolzenberg geschieht. Und hoffen, dass die Freunde der Internetseite Priesterath-Stolzenberg uns treu bleiben.

 

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